DUBLIN TRAVEL DIARY

Fáilte go dtí Baile Átha Cliath – Willkommen in Dublin: So hieß es am vergangenen Donnerstag, denn da ging es für mich zum ersten Mal in die irische Hauptstadt. Mein Freund besuchte dort im Vorfeld eine IT-Konferenz und wir dachten, es wäre eine gute Idee, ein paar Tage gemeinsamen Urlaub an seine Geschäftsreise ranzuhängen. Gesagt, getan – und so konnte das Abenteuer Dublin mit rund zweistündiger Verspätung beginnen.

Transport

Der Bus Nummer 747 bringt euch auf dem unkompliziertesten Weg vom Flughafen in die Stadt und verkehrt im 15-Minuten-Takt. Eine einfache Fahrt kostet 7€, Hin- und Rückfahrt 12€. Es gibt keine U-Bahn, dafür aber unzählige Busse – ich habe wirklich noch nie in meinem Leben so viele Busse gesehen – und zwei Tramlinien.

Dublin ist relativ überschaubar, von daher haben wir die Stadt ausschliesslich zu Fuss erkundet.

Sightseeing

Da es Freitag für uns auf einen Ausflug ging, blieb uns nur der Samstag für Sightseeing in Dublin. Daher mussten wir den Tag natürlich umso mehr nutzen und legten eine Strecke von etwa 20 km zurück, Fußschmerzen inklusive. Meine Highlights in Dublin sind das Temple Bar Viertel, das Dublin Castle und die St. Patrick’s Cathedral.

Samuel Beckett Brdige St. Patrick's Cathedral Dublin Castle Trinity College

Food

An dieser Stelle sei zu sagen, dass Dublin extrem teuer ist was Essen angeht. Aus diesem Grund haben wir mal wieder eher ungesund gegessen. Leckeren – aber noch recht preiswerten – Burger gibt es bei Eddie Rocket’s. Die Läden sind super süss im American Diner Style hergerichtet. Gutes und bezahlbares Frühstück gibt es im Lemon Jelly Cafe. Da ich eine absolute Naschkatze bin, durfte auch ein Besuch bei der Bubble Waffle Factory nicht fehlen, wo wir uns eine leckere Eggwaffle gönnten für jeweils 6,90€.

Bubble Waffle Factory Dublin Jelly Lemon Cafe Dublin

Pubs

Wenn man in Dublin ist, darf natürlich auch ein Pub-Besuch nicht fehlen, denn davon wimmelt es nur so. Die meiste Zeit haben wir im The Old Storehouse verbracht, denn die Livemusik war hier genial. Wir waren alle besonders geflasht von dem Autritt eines Musikers namens Jake Suleman, der von Disney bis Charts wirklich alles singen konnte.

Bad Bobs Temple Bar war der zweite Pub in dem ich war und ist ebenfalls zu empfehlen ist. Auch hier gibt es natürlich Livemusik. Jedoch haben wir sowohl die Musik als auh die Atmosphäre im The Old Storehouse besser gefallen.

Ein weiterer guter Pub ist P. Mac’s. Hier war ich leider nicht persönlich, aber mein Freund und seine Arbeitskollegen waren total begeistert, da es hier eine riesen Auswahl an Bieren vom Fass gibt (es dürften etwa 27 gewesen sein – das Paradies für jeden Mann). Außerdem gibt es hier viele Kerzen, die für ein nettes Ambiente sorgen und sogar Brettspiele zum Ausleihen.

Die Temple Bar, den wohl bekannteste Pub Dublins, haben wir gar nicht erst betreten, da die Preise in den anderen Pubs schon hoch genug waren 😛

Die Bierpreise sind verglichen zu Deutschland extrem hoch, man muss mit rund 7€ pro Bier rechnen. Dafür sind die einzigartige Atmosphäre und Livemusik im Preis inbegriffen. Auffallend war auch, dass die Pubs wirklich immer gut besucht waren, selbst abends in der Woche.

Ausflüge

Mein persönliches Highlight war die Busrundreise durch Nordirland. In rund 12 Stunden haben wir einige der schönsten Orte gesehen, die das Land zu bieten hat. Entschieden haben wir uns nach langem hin und her für die Giant’s Causeway Tour. Auf dem Programm standen unter anderem: Die Dark Hedges, das Dunluce Castle, der Giant’s Causeway und Belfast.

 

Meine persönlichen Tipps

  1. Nicht auf grün warten: nichts entlarvt einen wohl so gut als Touristen, wie an einer roten Ampel stehen zu bleiben, wenn kein Auto in Sicht ist. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Ampeln teilweise auch mal gar nicht grün werden oder es wirklich unendlich lange dauert. Tut es den Leuten gleich und geht einfach so rüber. Aufgrund des Linksverkehrs müsst ihr dabei natürlich besonders achtsam sein!
  2. Besucht die freien Museen! Wir sind leider nicht dazu gekommen, aber wenn ihr mehr Zeit habt oder bei schlechtem Wetter, dann schlendert doch durch eines der National Museums, deren Eintritt kostenlos ist.
  3. Leiht euch ein Fahrrad, um den Phoenix Park zu erkunden. Ich wollte unbedingt die Rentiere sehen, die im Park herumlaufen, aber wir hatten solche Fußschmerzen, dass uns der Weg einfach zu weit war (der Park hat eine stolze Fläche von 808 Hektar).
  4. Denkt an einen Adapter! In Irland werden Steckdosen des Typ G benutzt (die selben wie auch in England).
  5. Dass ein Pub-Besuch in Dublin Pflicht ist, sollte wohl jedem klar sein. Ich bin eigentlich kein grosser Fan von Bier – und trinke es eigentlich nur zum Oktoberfest oder weil es nichts anderes gibt – aber ich war total begeistert von einem Bier namens “5 Lamps”. Selbst meinem Freund, einem absoluten Bierliebhaber – hat es ausserordentlich gut geschmeckt. Natürlich darf auch ein Guinness nicht fehlen, wenn man in Irland ist.
  6. Wenn ihr genug Zeit habt, erkundet unbedingt mehr von Irland oder Nordirland!

Ich hoffe, der Beitrag hat euch gefallen. Seid ihr schonmal in Dublin gewesen?

Love, Anna

 

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2 Kommentare

  1. Cheryl
    23. November 2017 / 3:21

    Hallo Süsse! Toller Eintrag, muss unbedingt auch bald nach Dublin. Höre soviel gutes davon 🙂 Danke für deine Tipps

    • Anna
      Autor
      23. November 2017 / 14:32

      Aww danke Süße! Das musst du in der Tat! Ganz viel Spaß in Bangkok ❤️

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